7. April 2022

Was tun, wenn Großes in den Müll muss?

Kleines Sperrmüll 1x1

Alle Termine auf einen Blick, bietet der Abfallkalender 2022 von Hofheim.
Zurzeit wird in Wallau vier Mal im Jahr Sperrmüll abgeholt. Foto: Webseite Stadt Hofheim

Vier Mal im Jahr haben die Wallauer Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Sperrmüll ohne zusätzliche Gebühren von der Stadt Hofheim abholen zu lassen. Wer sich die Termine nicht eingetragen hat merkt es spätestens, wenn zahlreiche Transporter mit meist ausländischen Kennzeichen schon Tage zuvor ihre – nicht emissionsfreien Runden – durch den Ort ziehen.

Dabei ist im Paragraf 11 der Abfallsatzung der Stadt unter anderem klar geregelt, dass der Sperrmüll erst am Vorabend der Abholung an den Straßenrand zu stellen ist.

Damit ist klar, dass die meisten Ärgernisse rund um die Sperrmüllabholung vermeidbar wären, würden sich alle an die geltenden Regeln halten.

Nachfolgend deshalb ein Auszug aus der Abfallsatzung mit den wichtigsten Infos rund um das Thema Sperrmüll:

§ 11
BEREITSTELLUNG SPERRIGER ABFÄLLE

(1) Sperrige Abfälle sind an den dafür vorgesehenen, öffentlich bekannt gemachten bzw. im Abfallkalender genannten Einsammlungstagen und -zeiten an den Grundstücken zur Einsammlung so bereitzustellen, dass sie ohne Aufwand aufgenommen werden können. Die Regelungen des § 10 Abs. 4 sind zu beachten.

(2) Abfälle, die bei der Abfuhr im Holsystem nicht abgefahren werden, sind unverzüglich durch den Anschlusspflichtigen oder den von ihm Beauftragten auf das Grundstück zurückzustellen.

(3) Als sperrige Abfälle gelten fast alle festen Restmüllabfälle, die im Haushalt anfallen und wegen ihrer Sperrigkeit nicht in die Restmüllgefäße nach § 8 Abs. 3 passen und getrennt vom Hausmüll gesammelt und transportiert werden.

(4) Die zur Sperrmüllabfuhr bereitgestellten sperrigen Abfälle dürfen als Einzelstücke nicht schwerer als 50 kg sein und eine Länge von 2,00 m nicht überschreiten. (Hiervon ausgenommen sind Teppiche und Teppichböden) Die Gesamtmenge der bereitgestellten sperrigen Abfälle darf pro Wohneinheit 1,5 cbm nicht überschreiten.

(5) Die Bereitstellung der sperrigen Abfälle soll grundsätzlich erst am Vorabend des gemäß Abfallkalender vorgesehenen Abholtages erfolgen.

(6) Von der Einsammlung ausgeschlossen sind:
a) Restmüll verpackt in Säcken, Kartons oder andere Behältnisse, alle Arten von Sonderabfällen, Schadstoffe, gewerbliche Abfälle,

b) Bauholz, Batterien, Dachplatten, Wand und Deckenverkleidungen Ziegel, Zäune, Fenster, Fußböden, Tapeten, Türen Heizkessel, Öltanks, Sanitäreinrichtungen, Kraftfahrzeuge und Fahrzeugteile sowie Abfälle aus Gebäude- und Wohnungsrenovierung und Entrümpelungen, Bauschutt und Baustellenabfälle, Auspuffanlagen, Autoreifen, Grünabfälle, Kühl- und Gefriergeräten sowie Elektro- TV/ PC Geräte.

Die in Abschnitt b beispielhaft aufgezählten Abfälle können im Rahmen des Bringsystems im Wertstoffhof abgegeben werden, sofern dort eine entsprechende Einsammlung vorgenommen wird, oder sie werden zum Teil auch bei gesonderten Sammelaktionen eingesammelt.

Auch bei der Abgabe im Wertstoffhof darf nicht mehr als die haushaltsübliche Menge solcher Abfälle abgegeben werden.
Änderungen des einzusammelnden Sperrmülls behält sich die Stadt in Absprache mit dem Entsorger vor.

(7) Die Absätze 1 und 3 gelten auch für andere Abfälle, die in besonderen, von der Stadt
öffentlich bekannt gemachten Einsammlungsaktionen und -terminen außerhalb von
Abfallgefäßen, z.B. gebündelt oder versackt, zur Einsammlung bereitgestellt werden

Darüber hinaus werden sperrige Elektroabfälle nach telefonischer Vereinbarung mit dem Abfuhrunternehmen abgeholt (zurzeit zwölf Termine jährlich je Abfallbezirk).

Sperrmüllabholung on demand

Eine Lösung für Unbelehrbare und Uneinsichtige in Sachen Sperrmüll, wäre die Abholung auf Abruf (on demand). Bürgermeister Christian Vogt lässt diese Alternative, die jedoch deutlich kostenintensiver ist als feste Abholtermine ist, zurzeit überprüfen. psn

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