Wie lebte Wallau, als das Ländchen noch von Landgrafen, Amtmännern und Pfarrherrn geprägt war? Das zeigt der Heimatgeschichtsverein Wanaloha in seinem neuen Theaterstück „Geben und Nehmen – im Namen des Herrn“. Grundlage sind die Aufzeichnungen des Ortschronisten Johann Philipp Schleicher.
Die Handlung führt ins späte 17. Jahrhundert: Nach dem verheerenden Dorfbrand von 1678 kämpfen die Wallauer ums Überleben und um den Wiederaufbau von Kirche, Schulhaus und Existenz. Bauern und Handwerker packen zu, Schultheiß und Pfarrer ringen mit Amtsträgern in Hof und Bleidenstadt um Unterstützung, und auch Lehrer und Geistlicher geraten mit ihren Ansichten über Amtspflichten und Befugnisse in das kritische Blickfeld der Wallauer. Dass dabei ein Huhn, ein Pferd und der Pfarrgarten eine unerwartete Rolle spielen, sorgt im Dorf nicht nur für Konflikte, sondern auch für reichlich Komik. Mit Beharrlichkeit und einer guten Portion List verfolgen die Dorfbewohner ihre Ziele.
Die Aufführungen finden in der Mehrzweckhalle der Ländcheshalle statt:
Donnerstag, 13. November, 19.30 Uhr
Freitag, 14. November, 19.30 Uhr
Samstag, 15. November, 17.30 Uhr
Einlass ist jeweils eine Stunde vorher. Karten kosten 12 Euro und sind im Vorverkauf im Postladen sowie in der Bäckerei Schwenk erhältlich. red
