14. Januar 2026

Kino, Kino

Neu in Ihrem Lichtspielhaus

Bunt gemischt sind unsere Empfehlungen in dieser Woche. Natürlich kommen auch wir um den neuen Film mit Hape Kerkeling nicht herum. Im Stil von „Der Vorname“ wirft der Streifen einen erbarmungslosen Blick auf die deutsche Doppelmoral 3.0. Gruselig wird es in „The Housmaid“, perfekt für de Freunde gestreubter Nackenhaare. Und last but not least ein philosophisches Werk, das sich mit dem Gedanken beschäftigt, das Pflanzen fühlen und denken wie wir. Viel Spaß mit Ihrer Wahl im gemütlichen Kinosessel.

Extrawurst

In einem Tennisclub irgendwo in der deutschen Provinz wird das Sommerfest geplant, und unter Heriberts (Hape Kerkeling) strenger Leitung stehen die Vorbereitungen im Mittelpunkt. Als vorgeschlagen wird, für Erol (Fahri Yardım), das einzige muslimische Clubmitglied, einen separaten Grill zu organisieren, brechen unerwartete Spannungen auf. Was als scheinbar harmlose Diskussion beginnt, weitet sich schnell zu einer Debatte über gesellschaftliche und persönliche Konflikte aus. Während die Gemüter immer höher kochen, steht der Verein schließlich kurz vor dem Zerfall.

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Dauer: 98 Minuten
FSK: 12

The Housemaid

Millie (Sydney Sweeney) ist gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden und versucht nun, ihre ersten Brötchen in Freiheit als Haushälterin bei Nina (Amanda Seyfried) und Andrew (Brandon Sklenar) Winchester zu verdienen. Für die 27-Jährige wirkt das wie ein guter Deal, denn Kost und Logie sind im Job inbegriffen. Das sind ein paar Sorgen weniger, die sie sich in der wiedererlangten Freiheit machen muss. Dafür muss sie sich jedoch mit Cecilia (Indiana Elle) herumschlagen. Die Tochter von Nina und Andrew ist nämlich von vorne bis hinten verzogen, aber auch Nina geht nicht gerade zimperlich mit Millie um. Nur Andrew scheint ihr wohlwollend zu begegnen. Millie hat also genug damit zu tun, in dieser für sie neuen und nicht durchgehend freundlichen Umgebung klarzukommen. Deshalb merkt sie zunächst gar nicht, wie sie von Nina und Andrew in ein finsteres Spiel verwickelt wird, das kein gutes Ende nehmen soll…

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Dauer: 133 Minuten
FSK: 16 Jahre

Silent Friend

In einem botanischen Garten einer alten Universitätsstadt in Deutschland steht ein mächtiger Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stummer Zeuge dreier Lebensgeschichten, die sich über Generationen hinweg entfalten. 2020 beginnt ein Neurowissenschaftler (Tony Leung Chiu-wai) aus Hongkong ein unerwartetes Experiment mit dem Baum, während er den Ursprung des Bewusstseins bei Säuglingen erforscht. 1972 wird ein junger Student (Enzo Brumm) durch die stille Begegnung mit einer Geranie tief geprägt. 1908 entdeckt die erste Studentin (Luna Wedler) der Universität mithilfe der Fotografie verborgene Strukturen im Pflanzenreich – Muster, die auf eine tiefere Ordnung hinweisen. Drei tastende Annäherungen, jede fest verwurzelt im eigenen zeitlichen Kontext. Was sie verbindet, ist eine stille Kraft: das beharrliche, geheimnisvolle Wirken der Natur.

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Dauer: 147
FSK: 6 Jahre

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