29. März 2026

Kunstrasen des TV Wallau beschädigt – Ärger über Vandalismus wächst

Polzeimeldung & Kommentar

In Wallau sorgt ein Vorfall auf dem Sportplatz am Rheingauer Weg für Unverständnis – und trifft einen empfindlichen Nerv im Ort.

Unbekannte haben am Freitag, 27. März, zwischen 12.00 und 15.00 Uhr den Kunstrasenplatz des TV Wallau 1861 e.V. mit einem mutmaßlich motorisierten Fahrzeug befahren. Dabei wurde die Spielfläche beschädigt. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 300 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Telefon: 06196 / 2073 – 0.

Doch es geht vielen Wallauerinnen und Wallauern um mehr als „nur“ einen Schaden am Belag.

Mehr als nur ein kaputter Platz

Der Kunstrasen steht sinnbildlich für das, was im Ort durch Vereine und Ehrenamt aufgebaut wird. Eine moderne Sportanlage entsteht nicht von allein – und sie erhält sich auch nicht von selbst. Hinter solchen Projekten stehen unzählige Stunden freiwilliger Arbeit, Engagement und Herzblut. Genau deshalb wiegt die Tat schwerer, als es die Schadenssumme vermuten lässt.

Engagement trifft auf Respektlosigkeit

Erst am gestrigen Dreck-weg-Tag wurde wieder deutlich, wie viele Menschen sich in Wallau für ihr Umfeld einsetzen. Rund 20 Säcke Müll kamen zusammen, dazu wurden illegale Sperrmüllablagerungen entdeckt und gemeldet. Umso größer ist der Frust, wenn auf der anderen Seite mutwillige Beschädigungen oder Rücksichtslosigkeit den Alltag bestimmen.

Ärgernis Hundekot – Stimmung kippt

Ein weiteres Thema sorgt aktuell für Diskussionen: Hundekot auf Gehwegen. An mehreren Stellen im Ort liegen große Hinterlassenschaften, die nicht beseitigt werden. Das ist längst mehr als ein kleines Ärgernis. Es führt zunehmend zu Unmut – und belastet das Miteinander im Ort.

Ein Ort lebt vom Mitmachen

Wallau zeigt regelmäßig, wie gut Gemeinschaft funktionieren kann – im Verein, im Ehrenamt, bei Aktionen wie dem Dreck-weg-Tag. Umso wichtiger ist die Frage: Wie geht man miteinander und mit dem gemeinsamen Umfeld um? Oder anders gefragt: Wie viel Respekt bringen wir dem entgegen, was andere für alle aufbauen? red

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