17. April 2026

Andreas Hegeler zieht Kandidatur für das Amt des Stadtverordnetenvorstehers zurück

Personalentscheidungen

Wechsel an der Spitze der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung
Die Hofheimer Stadtverordnetenversammlung wir in Zukunft nicht mehr von Andreas Hegeler angeführt. Foto: David Vasicek

In Hofheim steht in der kommenden Woche eine wichtige Personalie auf der Tagesordnung: Am Mittwoch, 22. April, wählt die Stadtverordnetenversammlung unter anderem den neuen Stadtverordnetenvorsteher.

Ursprünglich hatte die CDU-Fraktion den bisherigen Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler erneut als Kandidaten ins Rennen geschickt. Nach intensiven Gesprächen mit anderen Fraktionen zeichnet sich jedoch ab, dass eine ausreichende Unterstützung nicht zustande kommen wird. SPD, Grüne und BfH signalisierten demnach, den Vorschlag nicht mitzutragen.

Rückzug nach Gesprächen mit anderen Fraktionen

Vor diesem Hintergrund hat Amtsinhaber Andreas Hegeler entschieden, nicht mehr zur Wahl anzutreten. Stattdessen will er sich künftig gemeinsam mit Michael Müller auf die Führung der Fraktion konzentrieren. Ziel sei es, in den kommenden fünf Jahren eine stabile und inhaltlich starke Fraktionsarbeit für Hofheim zu leisten.

CDU nominiert Armin Thaler

Die CDU beansprucht als stärkste Fraktion im Stadtparlament traditionell das Vorschlagsrecht für das Amt des Parlamentspräsidenten. Diesem Anspruch will sie nun mit einem neuen Personalvorschlag gerecht werden: Armin Thaler soll für das Amt des Stadtverordnetenvorstehers kandidieren.

Innerhalb der CDU gilt Thaler als erfahrener und ausgleichender Politiker, der auch über die Parteigrenzen hinweg Anerkennung genießt. Die Fraktionsspitze zeigt sich überzeugt, mit ihm einen konsensfähigen Kandidaten aufgestellt zu haben.

Unterstützung und offene Ausgangslage

Unterstützung erhält die CDU nach eigenen Angaben bereits von FWG und FDP. Gleichzeitig hofft die Fraktion, auch aus anderen Lagern Stimmen für Thaler zu gewinnen. Die endgültige Entscheidung fällt in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 22. April. red

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