Was für ein Saisonfinale für das Regio-Team der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim: Mit der buchstäblich letzten Aktion des Spiels sicherte sich die Ländches-Sieben beim TV Petterweil einen dramatischen 29:28-Auswärtssieg. Matchwinner wurde ausgerechnet Eric Schaeffter, der in seinem letzten Spiel im HSG-Trikot mit der Schlusssirene den entscheidenden Treffer erzielte.
Dabei hatte die Partie alles andere als optimal begonnen. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen mit einer 16:13-Führung in die Halbzeitpause. Die HSG tat sich zunächst schwer, blieb aber durch Kampfgeist und Moral stets in Reichweite.
Nach dem Seitenwechsel hielt Petterweil die Führung zunächst weiter fest in der Hand. Doch das Regio-Team kämpfte sich Schritt für Schritt zurück in die Begegnung und übernahm in der Schlussphase wieder die Kontrolle.
Dann wurde es dramatisch: Nach dem 28:28-Ausgleich deutete vieles auf eine Punkteteilung hin. Doch trotz Unterzahl in der Defensive gelang der HSG ein wichtiger Ballgewinn – und plötzlich bot sich die letzte Chance des Spiels.
Eric Schaeffter schaltet am schnellsten
Eric Schaeffter, der über viele Jahre das Spiel der HSG geprägt hat, bewies in diesem Moment noch einmal seine ganze Klasse. Nach dem Ballgewinn schaltete er am schnellsten, lief den Tempogegenstoß und traf mit der Schlusssirene zum viel umjubelten 29:28-Endstand.
Ein emotionalerer Abschied hätte kaum geschrieben werden können. Schaeffter war über Jahre hinweg vor allem im Abwehrzentrum ein absoluter Leistungsträger und übernahm immer wieder Verantwortung – auch in schwierigen Situationen. Insgesamt steuerte er fünf Treffer zum Sieg bei.
Auch Philipp Osterhagen verabschiedete sich mit einer starken Leistung aus dem HSG-Trikot. Ebenfalls fünf Tore gingen auf sein Konto. Ein gelungenes Comeback feierte zudem Julius Lunnebach, der nach längerer Verletzungspause zurückkehrte und zwei wichtige Siebenmeter verwandelte.
Torhüter sichern den Erfolg
Großen Anteil am Auswärtssieg hatten auch die beiden Torhüter. Sebastian Schermuly hielt sein Team mit zahlreichen starken Paraden lange im Spiel. In der Schlussviertelstunde knüpfte Dennis Quandt nahtlos daran an und setzte unter anderem mit einem gehaltenen Siebenmeter wichtige Akzente.
Mit dem Sieg beendet das Regio-Team eine intensive Saison noch einmal mit einem echten Handball-Krimi und einem emotionalen Schlusspunkt.

Es spielten: Sebastian Schermuly, Dennis Quandt (beide Tor); Eric Schaeffter (5 Tore), Philipp Osterhagen (5), Jannik Göttert (5), Simon Vormbrock (5), Lukas Kummerer (3), Julius Lunnebach (2/2), Lukas Crecelius (2), Malte Obergfell (1), Dominik Krawczak (1), Henry Gottron, Lennard Beer, Jonas Lange, David Löffler.
„Zwote“ erkämpft sich Punkt zum Saisonabschluss
Mit großem Kampfgeist hat sich die zweite Mannschaft der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim im letzten Saisonspiel ein 31:31-Unentschieden beim TV Petterweil II gesichert.
Die Ausgangslage war schwierig: Mit Max Schäfer, Malte Obergfell und Timo Mrowietz standen lediglich drei etatmäßige Rückraumspieler zur Verfügung. Ergänzt wurde der Kader durch Spieler aus der A-Jugend. Dennoch zeigte die „Zwote“ von Beginn an Moral und ließ sich auch von frühen Rückständen nicht aus dem Konzept bringen.
Immer wieder kämpfte sich die HSG zurück ins Spiel. Besonders im Angriff übernahmen die verbliebenen Rückraumspieler viel Verantwortung. Malte Obergfell war mit acht Treffern ein wichtiger Faktor aus dem Rückraum, Timo Mrowietz überzeugte mit sieben Toren und Max Schäfer setzte mit vier Treffern wichtige Akzente. Überragender Torschütze war jedoch David Löffler, der von Linksaußen starke zehn Tore erzielte.
Auch in der Schlussphase bewies die Mannschaft Nervenstärke. Trotz Rückstand blieb die HSG ruhig und belohnte sich kurz vor Schluss mit dem verdienten Ausgleich zum 31:31.
Der Punktgewinn unterstreicht noch einmal die große mannschaftliche Geschlossenheit und Moral der „Zwoten“, die damit eine intensive Saison kämpferisch erfolgreich beendet.
Es spielten: Till Schneider, Ben Grosbach (beide Tor), David Löffler (10 Tore), Malte Obergfell (8), Timo Mrowietz (7), Max Schäfer (4/1), Felix Krebs (1), Lasse Mück (1), Felix Wirbelauer, Gregor Wagner, Konstantin Prag. red