Drei Filmevorschläge, drei außergewöhnliche Geschichten: „One Night Only“ erzählt von einer Nacht, die alles verändern kann, „Mutiny“ von Auflehnung und Widerstand – und „Das Ende der Sterne“ richtet den Blick weit über den Horizont hinaus. Die neuen Filmtipps der Woche auf Wallau Online.
One Night Only
In einer Gesellschaft, in der Sex vor der Ehe grundsätzlich verboten ist, gilt nur eine einzige Nacht als Ausnahme von dieser Regel. Ausgerechnet an diesem besonderen Abend werden Owen (Callum Turner) und Allie (Monica Barbaro) von den Menschen versetzt, mit denen sie die Gelegenheit ursprünglich verbringen wollten. Während Allies beste Freundin kurzfristig mit einem Fremden anbandelt, entscheidet sich Owens Freundin dafür, die Nacht mit jemand anderem zu verbringen. Enttäuscht, aber entschlossen, die einmalige Chance nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, machen sich beide unabhängig voneinander auf die Suche nach einer neuen Begleitung. Auf ihrem turbulenten Streifzug begegnen sich Owen und Allie immer wieder, während die Stunden bis zum Ende der Ausnahmeregelung unaufhaltsam verstreichen und unerwartete Begegnungen ihren Plan zunehmend durcheinanderbringen.
Dauer: 102 Minuten
FSK: 12 Jahre
Mutiny
Special-Forces-Soldat Cole Reed (Jason Statham) arbeitet inzwischen für den milliardenschweren Industriellen Taran (Jason Wong). Als sein Auftraggeber direkt vor seinen Augen einem Mordanschlag zum Opfer fällt, gerät Cole selbst unter Verdacht und soll für das Verbrechen verantwortlich gemacht werden. Um seinen Namen reinzuwaschen und die Hintermänner zu finden, nimmt er die Verfolgung der Täter auf. Seine Spur führt ihn an Bord eines Frachtschiffs, wo er den Verantwortlichen immer näherkommt. Dort beginnt Cole einen kompromisslosen Ein-Mann-Feldzug gegen seine Gegner und stößt dabei auf Hinweise, die weit über den Mord an Taran hinausreichen. Schon bald wird deutlich, dass hinter den Ereignissen eine internationale Verschwörung steckt. Während sich die Lage auf hoher See immer weiter zuspitzt, muss Cole nicht nur gegen zahlreiche Gegner bestehen, sondern auch die Wahrheit ans Licht bringen, bevor die Drahtzieher ihre Pläne verwirklichen können.
Dauer: 95 Minute
FSK: 18 Jahre
Das Ende der Sterne
Als eine Pandemie den Großteil der Menschheit dahinrafft, bleibt Big Hig (Jacob Elordi) allein mit seinem Hund Jasper zurück. Seine Frau ist gestorben, seine Freunde auch. Auf dem Flugplatz, auf dem der Hobby-Pilot seine kleine Cessna parkt, schlägt Big Hig sein Lager auf. Der Platz ist gut gegen marodierende Überlebende zu verteidigen – und dabei hilft ihm auch der menschenfeindliche und waffennärrische Marine Bangley (Josh Brolin), mit dem Big Hig eine Zweckgemeinschaft gründet. Und so gehen die Tage ins Land, bis Hig eines Tages einen Funkspruch empfängt, der ihm neue Hoffnung gibt: Könnte da draußen doch noch so etwas wie eine Zivilisation sein? Mit seinem Flugzeug macht er sich auf den Weg ins Ungewisse.
Adaption des Romans „Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte“ von Peter Heller.
Dauer: 119 Minuten
FSK: 16 Jahre
