Abenteuer, Spannung und der Kampf ums Überleben stehen im Mittelpunkt der Filmtipps dieser Woche. Mit „Emil und die Detektive“ wartet ein zeitloser Klassiker, während „Primetime“ in die aufgeladene Welt des Fernsehens führt. „Eiserne Wildnis – Heart of the Beast“ nimmt die Zuschauer schließlich mit in eine raue und erbarmungslose Natur. Wallau Online stellt die drei Filme vor.
Emil und die Detektive
Für Emil (Nicholas Jonah Peter) beginnen die Sommerferien mit einer Zugfahrt nach Berlin, wo er seine Großmutter Renate Tischbein (Ursula Werner) besuchen will. Noch unterwegs wird ihm jedoch das Geld von dem Betrüger Max Grundeis (Merlin Sandmeyer) gestohlen. Anstatt den Dieb entkommen zu lassen, nimmt Emil sofort die Verfolgung auf. In Berlin erhält er Unterstützung von einer Gruppe junger Detektive, zu der Pony (Lara Toni Lüdders), Gustav (Kilian Kasa), Dienstag (Bela Louis Plass), Anh (Ai Vy Bui) und Jason (Camille Moltzen) gehören. Gemeinsam setzen sie alles daran, Max Grundeis aufzuspüren und Emil sein gestohlenes Geld zurückzubringen. Während ihre Suche sie quer durch die Hauptstadt führt, müssen die Kinder Einfallsreichtum, Mut und Teamgeist beweisen, um dem gerissenen Betrüger immer einen Schritt voraus zu sein.
Dauer: 100 Minuten
FSK: 6 Jahre
Eiserne Wildnis – Heart of the Beast
Nach einem verheerenden Flugzeugabsturz strandet der ehemalige Special-Forces-Offizier James Belmont (Brad Pitt) gemeinsam mit seinem Militärhund Odin (Uber) in der abgeschiedenen Wildnis Alaskas. Von der Außenwelt abgeschnitten, sind die beiden ganz aufeinander angewiesen, um den extremen Bedingungen zu trotzen. Eisige Temperaturen, unwegsames Gelände und der tägliche Kampf um Nahrung und Schutz stellen sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Während die Hoffnung auf Rettung schwindet, werden Ausdauer, Einfallsreichtum und der enge Zusammenhalt zwischen Mensch und Tier auf eine harte Probe gestellt. Um in der lebensfeindlichen Umgebung zu überleben, muss James all seine Fähigkeiten einsetzen und sich den Gefahren der Wildnis ebenso entschlossen stellen wie den körperlichen und mentalen Belastungen, die der Überlebenskampf mit sich bringt.
Dauer: 101 Minuten
FSK: 12 Jahre
Primetime
USA, Mitte der 2000er-Jahre: Der Journalist Chris Hansen (Robert Pattinson) ist das Gesicht des Reality-TV-Formats „To Catch A Predator“, in dem Pädophile in eine Falle gelockt und vor laufenden Kameras bloßstellt werden. Doch was zunächst als moralischer Kreuzzug beginnt, wird schon bald zu einer Maschine der Macht: Der ehrgeizige Hansen, seine Produzentin Andie (Merritt Wever) und der junge Schauspieler Dan (Skyler Gisondo) steigern den Druck bis zur Besessenheit, was sich auch positiv auf die Einschaltquoten auswirkt. Während der Reporter immer mehr von schrecklichen Visionen heimgesucht wird, führt das Team die Jagd nach dem ultimativen prominenten Täter ins konservative Texas. Dort geschieht etwas, das Fernsehgeschichte schreiben soll und das Medium dauerhaft verändern wird. – Basiert auf wahren Ereignissen.
Dauer: 111 Minuten
FSK: 12 Jahre
