So kurz vor Weihnachten enthalten unsere Kinotipps mal keine Action- und Horrorfilme. Fans dieser Genres werden da meist selbst fündig. Wir haben uns für einen Film entschieden, der sich mit der jüngsten Deutschen Geschichte augenzwinkernd beschäftigt sowie für das unendliche Thema Liebe und einen Familienfilm. Schauen Sie rein, vielleicht ist etwas für Sie dabei. Lassen Sie sich das Popcorn schmecken!
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Michael Hartung (Charly Hübner), der Besitzer einer wirklich hoffnungslos überschuldeten Videothek, hat sein ganzes Leben lang offenbar auf das falsche Pferd gesetzt. Als ein ehrgeiziger Journalist ihn dann auch noch mit den Ergebnissen seiner Recherche konfrontiert, ändert sich für den charmant-melancholischen Micha auf einen Schlag alles. Denn der unnachgiebige Journalist behauptet, dass Micha vor mehr als drei Jahrzehnten als Angestellter der damaligen Reichsbahn die größte Massenflucht aus der DDR mit organisiert habe. Angeblich gibt es einschlägige Beweise in den archivierten Stasi-Akten und sogar einen dokumentierten Gefängnisaufenthalt, gefolgt von einer Zwangsversetzung in den Braunkohle-Tagebau. Von einer verlockenden Gage verführt, bestätigt Micha die Geschichte, obwohl nur wenige Bruchstücke davon der Wahrheit entsprechen.
Dauer: 113 Minuten
FSK: 6 Jahre