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Für Leseratten & Bücherwürmer

Literaturempfehlungen von Wallau Online

Zwischen großen Gefühlen, historischen Umbrüchen und mutigen Frauenfiguren entführt die neue Roman-Auswahl von Wallau Online diesmal in bewegte Zeiten voller Hoffnung, Geheimnisse und Neuanfänge. In „Helena. Das Schicksal der Todesschwestern“ erzählt Iny Lorentz von einer Frau im Schatten von Angst und Verfolgung, während „Maggi. Der Traum einer neuen Ära“ den Aufbruch in eine moderne Zukunft begleitet. Mit „Ruf der Wellen“ nimmt Anna Jesse die Leser mit an die raue Küste, wo Vergangenheit und Sehnsucht aufeinandertreffen. Drei historische Romane, die Fernweh, Spannung und Emotionen versprechen.

Helena – Das Schicksal der Todesschwestern

Griechenland, 19. Jahrhundert: Eine Gruppe kriegerischer Amazonen. Ihre furchtlose Anführerin. Und eine Tochter, die auf der Suche nach ihren Wurzeln alles aufgibt.
1823: Jahrelang glaubte Lene, ihre Mutter wäre gestorben. Nach einem Streit mit dem Vater erfährt sie jedoch, dass ihre Mutter den grausamen Mann verlassen und in Griechenland ein neues Leben begonnen hat. Ihre geliebte Tochter durfte sie nie wieder sehen. Lene fühlt sich vom Vater verraten und versteht endlich, warum der Unabhängigkeitskampf der Griechen ihr so am Herzen liegt. Um zu ihrer Mutter zu kommen, reißt Lene von zu Hause aus und macht sich als junger Mann verkleidet auf den Weg. Dabei schließt sie sich einer Gruppe an, die auf der Seite der Griechen kämpfen möchte. Am Ziel angekommen, warten auf Lene nicht nur eine unverhoffte Liebe und die langersehnte Mutter, sondern auch ein Krieg, in dem sie all ihren Mut an Seite der Amazonen ihrer Mutter beweisen muss.

Maggi. Der Traum einer neuen Ära – Mia Milberg

Frauenfeld, Schweiz, 19. Jahrhundert.
Julius Maggi wächst in der Getreide-Mühle seines Vaters auf, doch er spürt früh, dass ihn mehr antreibt als die tägliche Arbeit. Während die Welt um ihn herum im Wandel ist, ringt er mit der Frage, ob er nur ein Erbe verwalten oder seine eigene Vision erschaffen will.
Gemeinsam mit seinem Halbbruder Eugen baut er die Hammer-Mühle in Kemptthal zu einer florierenden Firma aus – doch sein innerer Drang nach mehr lässt ihn nicht los. Zwischen alten Strukturen, familiären Bindungen und der Suche nach Bedeutung steht Julius vor einer Entscheidung, die sein Leben verändern wird.

Ruf der Wellen – Anna Jesse

Borkum, 1855: Eng aneinandergedrückt sitzen sie zum Schutz vor dem tosenden Sturm im dunklen Kirchturm, dem einzigen hohen Gebäude: Grete, ihre drei Kleinen und all die anderen Frauen und Kinder der Insel. Ihre Männer sind draußen und trotzen den anrollenden Wellen, um das Wenige, das sie haben, zu retten. Als der Damm bricht, weiß Grete, dass sie den Mut nicht verlieren darf. 150 Jahre später kommt die Geologin Helen nach Borkum, um ihre Doktorarbeit über die Wanderbewegungen der ostfriesischen Inseln zu schreiben. In ihren Augen ist die Natur schön und faszinierend. Erst als sie Carl kennenlernt, dessen Familie hier seit Jahrhunderten lebt, beginnt Helen zu verstehen, was es wirklich bedeutet, auf einer Insel zu leben.

Für Leseratten & Bücherwürmer

Literaturempfehlungen von Wallau Online


Zwischen persönlicher Reflexion, gesellschaftlicher Debatte und bewegenden Lebensgeschichten: Die aktuellen Buchtipps von Wallau Online laden diesmal zum Nachdenken ein. Daniel Haas beschäftigt sich in „Einsamsein“ mit einem Gefühl, das viele Menschen kennen, aber selten offen ansprechen. Robert Menasse stellt in „Die Lebensentscheidung“ große Fragen über Haltung und Verantwortung. Und Gisèle Pelicot setzt mit „Die Scham muss die Seite wechseln“ ein starkes Zeichen gegen Schweigen und gesellschaftliche Tabus. Drei Bücher, die nicht nur gelesen, sondern diskutiert werden wollen.

Einsamsein – Daniel Haas
Wenn man alles verloren hat – den Job, die Partnerin, Freunde, eine Perspektive für die Zukunft –, hält die Einsamkeit Einzug. Und wenn sich dann noch die Mutter das Leben nimmt, nachdem schon der Vater Suizid begangen hatte, dann beginnt man, sich Fragen zu stellen. Wie ist man bloß in diese Situation hineingeraten? Und wie findet man wieder heraus? Daniel Haas begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung der Einsamkeit, die sich als Leitmotiv durch seine Familiengeschichte zieht. Er beschreibt, wie er sich durch Groll, Ängste, Selbstzweifel und Misstrauen immer wieder selbst isoliert hat, bis er schließlich begreift, worauf es ankommt: auf Akzeptanz und Wohlwollen anderen und dem Leben gegenüber. Am Ende steht ein Ausblick auf ein Leben, frei von den Fesseln der Einsamkeit, hinter denen etwas Neues zum Vorschein kommt: Hoffnung auf Zugehörigkeit jenseits gesellschaftlicher Vorgaben und Zwänge.

Die Lebensentscheidung – Robert Menasse Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine »Lebensentscheidung« und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89. Geburtstag in Wien besucht, verschweigt er ihr jedoch seinen vorgezogenen Ruhestand. Und auch das Gespräch mit Nathalie, mit der er seit vier Jahren in Brüssel eine Beziehung führt, über die gemeinsame Zukunft misslingt. Dann treten wiederkehrende Schmerzen auf, die sich nicht länger ignorieren lassen. Der Befund: Krebs, unrealistisch, dass er noch ein Jahr lebt. Und mit einem Mal geht es allein darum, seine Mutter darüber zu täuschen, ihr den Schmerz zu ersparen, ihren Sohn sterben zu sehen: »Überleben konnte für ihn nur heißen, seine Mutter zu überleben. Vor ihr, bis zu ihrem Tod, seine Krankheit zu verheimlichen. Es ging jetzt um einen Überlebenswettkampf. Das war jetzt die Lebensentscheidung.«

Kann man über sein Leben entscheiden? Nicht über das Ende, sondern mit Willenskraft über das Weiterleben, länger, als erwartbar wäre? Mit existentieller Wucht und dennoch leichtfüßig erzählt Robert Menasse in Die Lebensentscheidung von einem Wettlauf mit dem Tod. Leben und Sterben, Liebe und Familie, darum geht es in dieser raffiniert-kunstfertigen Novelle.

Die Scham muss die Seite wechseln
Gisèle Pelicot
Mit diesen Worten veränderte Gisèle Pelicot 2024 die Welt. Sie verzichtete im Prozess gegen ihren Ex-Mann und über 50 weitere Täter auf Anonymität – und wurde zur Stimme von Millionen. Ihr Mut löste internationale Debatten aus, brachte Gesetze ins Wanken und gab Betroffenen weltweit neue Kraft.

Das Buch von Gisèle Pelicot ist ein beeindruckendes Porträt einer Frau, die das Schweigen überwindet, Gerechtigkeit einfordert und dabei allen Widerständen zum Trotz nie den Glauben an die Liebe verliert. Gisèle Pelicot wurde vom TIME Magazine zur bedeutendsten Frau des Jahres 2024 gewählt. Die Biografie ist kein Gerichtsdokument, sondern ein persönliches Zeugnis über Verrat und Vertrauen und die Kraft, trotzdem weiterzuleben. Für alle, die an Gerechtigkeit glauben – und an die Möglichkeit, nach dem Schlimmsten neu anzufangen.

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Literaturempfehlungen von Wallau Online

Frischer Schwung nach den Osterfeiertagen: Unsere aktuellen Literaturtipps liefern neue Ideen für Küche und Kopf. Zwei inspirierende Kochbücher rund um vegane Ernährung und proteinreiche Power-Gerichte bringen gesunde Abwechslung auf den Teller – alltagstauglich und unkompliziert. Und wer es ruhiger angehen lassen will, findet mit einem gefühlvollen Roman die perfekte Gelegenheit zum Abschalten und Durchatmen.

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