Der Widerstand gegen die geplante West-Trasse des Stromprojekts „Rhein-Main-Link“ im Wiesbadener Osten wächst. Landwirte aus Nordenstadt und Hofheim-Wallau übergaben Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende ein Positionspapier mit dem Titel „Sieben Kilometer zu viel“.
Sie kritisieren die aktuelle Planung des Netzbetreibers Amprion, die große Ackerflächen und Naherholungsgebiete gefährde und massive Eingriffe in Natur und Boden bedeute.
Die Landwirte plädieren für eine Bündelung der Erdkabel auf der Ost-Variante entlang der A3, die nach ihrer Ansicht ökologisch und technisch sinnvoller wäre.
Mende signalisierte Unterstützung: Er wolle die Bedenken in die politische Diskussion einbringen und weitere Gremien einbinden. red