Tag Archives: Amprion

Landwirte fordern Kurswechsel beim Trassenbau – OB Mende zeigt Verständnis

Energiewende

Ernegiewende ja, aber nur bei schonender Trassenführun - da sind sich die Landwirte in und Wiesbaden únd Hofheim einig.
6 Landwirte aus Nordenstadt und Hofheim-Wallau tauschen sich mit Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende über Bedenken und eine mögliche Trassenbündelung aus. Foto: prvat

Der Widerstand gegen die geplante West-Trasse des Stromprojekts „Rhein-Main-Link“ im Wiesbadener Osten wächst. Landwirte aus Nordenstadt und Hofheim-Wallau übergaben Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende ein Positionspapier mit dem Titel „Sieben Kilometer zu viel“.
Sie kritisieren die aktuelle Planung des Netzbetreibers Amprion, die große Ackerflächen und Naherholungsgebiete gefährde und massive Eingriffe in Natur und Boden bedeute.

Die Landwirte plädieren für eine Bündelung der Erdkabel auf der Ost-Variante entlang der A3, die nach ihrer Ansicht ökologisch und technisch sinnvoller wäre.
Mende signalisierte Unterstützung: Er wolle die Bedenken in die politische Diskussion einbringen und weitere Gremien einbinden. red

Bauern aus dem „Ländchen“ fordern Bündelung der Amprion-Strom Trassen

Sieben Kilometer zu viel

Genug ist genug, finden die Ortslandwirte rund um Wallau und fordern eine geschicktere Planbung beim Bau des Rhein-Main-Link.
Bildunterschrift v.l.: Die Initiatoren für die Trassenbündelung und Flächen- und Naturerhalt vor dem Wickerbachtal: Landwirt Wolfgang Kaiser, Kreislandwirt Wiesbaden Ditmar Kranz, Landwirt Markus Pfeiffer, Ortslandwirt Nordenstadt Bernd Dressler, Stv. Ortslandwirt Wallau Reiner Paul, Ortslandwirt Wallau Rainer Kahl. Foto: privat

Die Landwirte in Wallau, Nordenstadt und Delkenheim monieren den massiven Flächenverbrauch beim Bau von Erdkabeltrassen. Lesen Sie hier, warum die Bauern mehr Rücksicht, Transparenz und Effizienz bei der Planung fordern.

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Rhein-Main-Link? Nein, danke!

Diskussionsveranstaltung

Die Linke Main-Taunus im Kreistag lädt zu einer Diskussionsveranstaltung in die Sport- und Kulturhalle Hochheim-Massenheim. Thema des Abends sind die vieldiskutierten Planungen zum Rhein-Main-Link und die Bundesvorgaben zum Netzausbau. Die Linke im Kreistag freut sich zwei Kenner der Materie als Referenten gewonnen zu haben, den ernergiepolitischen Sprecher der Linken im Bundestag, Ralph Lenkert, sowie Dr. Werner Neumann vom BUND Hessen. Die Moderation des Abends übernimmt der Sprecher der Linken im Kreistag, Thomas Völker.

Völker erläutert zur Intention der Veranstaltung: „Um dem menschengemachten Klimawandel zu begegnen, brauchen wir ohne Zweifel einen schnellstmöglichen Umstieg auf erneuerbare Energien. Diese müssen dezentral und möglichst in Bürger- oder kommunaler Hand ausgebaut werden. Was wir hingegen nicht brauchen, sind Stromautobahnen, die unsere Landschaft zerpflügen, Natur und Landwirtschaft bedrohen. Der aktuelle Netzausbau hat vor allem ein Ziel: die Profite der Energiekonzerne auf Kosten der Bevölkerung in unserem Land zu sichern. So erhält Amprion eine Garantiedividende von 7%, die über die Netzentgelte auf uns alle umgelegt werden. Da überrascht es nicht, dass Amprion trotz aller Versprechungen kein ernsthaftes Interesse hat, sich an den Verbesserungsvorschlägen aus der Region zu orientieren, wie nicht zuletzt die Ultranet-Planung aufgezeigt hat.

„Wir wollen mit den Menschen der Region zusammen diskutieren, welche Alternativen es zu dieser Art von Netzausbau gibt. Wir freuen uns auf eine breite Teilnahme und gute Diskussion“, sagt Thomas Völker. Die Veranstaltung findet am 3. Februar 2025, ab 19.00 Uhr, in der Sport- und Kulturhalle Hochheim-Massenheim statt. red

Hofheim reicht Antrag auf Erweiterung des Untersuchungsrahmens ein

Rhein-Main-Link

Der Rhein-Main-Link ist eines der zentralen Netzausbauprojekte der Energiewende. Mit der Umsetzung ist das Unternehmen Amprion betraut. Der leistungsstarke Energiekorridor wird voraussichtlich ab 2033 bis zu acht Gigawatt regenerativ produzierten Windstrom von Niedersachsen über NRW direkt nach Hessen bringen und dort die Wirtschaftsregion Rhein-Main stärken. Das Stromnetzausbauprojekt bündelt vier Gleichstrom-Erdkabelvorhaben zu einem Energiekorridor.

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Bürgerversammlung zum Rhein-Main-Link – viele Fragen offen

Mit Video

Mehr Interesse bei einem wichtige Thema wäre wünschenswert.
Mäßiges Interesse der Hofheimer Bürger bei der Informationsveranstaltung zum geplanten Rhein-Main-Link. Foto: Petra Schumann

Gut 180 Hofheimerinnen und Hofheimer folgten am Dienstag, 17. September, der Einladung der Stadt Hofheim zu einer Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Rhein-Main-Link. Die Verantwortlichen von Amprion (dem realisierenden Unternehmen im Auftrag der Bundesregierung) waren vor Ort und standen Rede und Antwort. Auch auf dem Podium der von der Stadt beauftragte Fachanwalt Alfred Bauer, der ebenfalls für Fragen zur Verfügung stand.

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Ultranet: Stadt begrüßt Unterstützung

Die Bundesnetzagentur soll das Ultranet-Projekt zur Verschwenkung der Bestandstrasse weg von der Wohnbebauung nutzen. Einem entsprechenden Antrag von drei Fraktionen hat der Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen des Hessischen Landtags zugestimmt. Die Stadt Hofheim begrüßt diese Unterstützung von Landesebene und wird sich weiter für eine Verschwenkung zur Entlastung ihrer Bürgerinnen und Bürger und den Nachbarkommunen einsetzen.

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