8. September 2021

Keine Angst vor künstlicher Intelligenz

Online-Diskussion mit Ilja-Kristin Seewald

Unter der Moderation von Claudia Ludwig (rechts) diskutierten Tanja Jacquemin (links), Detlef Gerst und Ilja-Kristin Seewald (2.v.r.) online über künstliche Intelligenz. Foto: Sabine Blum-Geenen

Keine Angst vor Digitalisierung, künstlicher Intelligenz (KI) und der Technologie der Zukunft, darin waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des dritten Online-Talks der SPD-Bundestagskandidatin Dr. Ilja-Kristin Seewald am vergangenen Freitag einig. Bericht mit Video

Allerdings müssten Weiterbildung, Qualifizierung und Zusammenarbeit von Unternehmen, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik gesichert sein, damit Deutschland wettbewerbsfähig bleibt und die Möglichkeiten der neuen Technologie auch zum Vorteil der Beschäftigten eingesetzt werden.

Unter der Moderation der Schwalbacherin Dr. Claudia Ludwig diskutierten Dr. Detlef Gerst, Tanja Jacquemin, und Ilja-Kristin Seewald über Risiken, Chancen, Ängste und Perspektiven der Arbeit der Zukunft. Detlef Gerst zeigte auf, wo künstliche Intelligenz in Unternehmen bereits eingesetzt wird: „KI sinnvoll und angemessen eingesetzt, führt dazu, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine Angst um ihren Job haben müssen.“

Tanja Jacquemin pflichtete ihrem Kollegen bei und fügte hinzu: „Ganz wichtig ist, in Weiterbildung und lebenslanges Lernen zu investieren, damit der Mensch mit der technologischen Entwicklung Schritt halten kann.“ Das bedeute aber auch dass die Ausbildung an Schulen, Fachhochschulen und Universitäten Schritt halten muss.

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Ilja-Kristin Seewald sprach sich für vermehrte Investitionen in die digitale Infrastruktur sowie in Weiterbildung aus. Gespräche mit Unternehmen hätten ihr zudem gezeigt, wie wichtig es ist, dass die theoretische Ausbildung zu den praktischen Anwendungen in den Betrieben passt. Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften seien gemeinsam gefordert, die Anforderungen an die digitale und soziale Infrastruktur zu benennen, die Investitionen und Förderprogramme auf den Weg zu bringen und das dann vor Ort auch umzusetzen. red

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