Die Kreisstadt Hofheim am Taunus trauert um den Kommunalpolitiker Frank Härder. Er ist am 22. März im Alter von nur 59 Jahren verstorben. Bürgermeister Christian Vogt und Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler sprachen den Angehörigen im Namen des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung ihr Beileid aus.
„Er war ein enger Freund und Vertrauter und über viele Jahrzehnte ein leidenschaftlicher Kommunalpolitiker für seine Heimatstadt“, so Christian Vogt. „Sein Tod reißt eine riesige Lücke. Wir können es immer noch nicht ganz fassen. Er war einfach ein sehr liebenswerter Mensch.“ Frank Härder war insgesamt 23 Jahre lang in der Kommunalpolitik aktiv. Von 1993 bis 2012 und von 2021 bis jetzt war er Stadtverordneter. Zwischenzeitlich übernahm er als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher (2006 bis 2012) und als Technischer Geschäftsführer der Hallen und Parkhaus GmbH (2004 bis 2006) Verantwortung und war bis zuletzt aktives Aufsichtsratsmitglied bei der Hofheimer Wohnungsbau GmbH.
Frank Härder war gelernter Industriekaufmann und studierter Architekt. Nach Angaben von Andreas Hegeler hat er die bauliche Entwicklung Hofheims stark beeinflusst. „Seine Kompetenz hatte auf Projekte wie das Chinon Center, das Bürgerhaus Marxheim und die Rhein-Main-Therme großen Einfluss.“ Als Jury-Mitglied war er auch am Architektenwettbewerb für die neue Stadtbücherei und an den Planungen für das Quartier auf dem Polar-Mohr-Gelände beteiligt.
Frank Härder wurde 2005 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen und 2013 mit der Ehrennadel der Kreisstadt Hofheim am Taunus in Silber ausgezeichnet. „Sein Leben war viel zu kurz“, so Vogt. „Aber die 59 Jahre, die er alt werden durfte, waren vollgepackt: Noch aus dem Krankenhaus hat er mit halb Hofheim telefoniert und viel Zuversicht ausgestrahlt. Wir werden ihn sehr vermissen. red