11. Juni 2021

Do it yourself – Jugendliche reparieren mobile Skateanlage der Stadt Hofheim

Wallau auf dem Tourplan

Endlich wieder Skaten
Die Skateanlage der Stadt Hofheim geht wieder auf Tour. Foto: Stadt Hofheim R. Mohabat

Eine gute Nachricht für die Rollerskate-Fans in Hofheim, die mobile Skateanlage der Stadt ist wieder einsatzbereit. Fleißige und zugleich sachkundige Hände haben die Elemente nicht nur repariert, sondern auch verbessert. Zwischen Juni und Oktober wird sie unter anderem auch in Wallau Station machen.

Mehrere Jugendliche aus Lorsbach haben die Skateanlage gemeinsam mit pädagogischen Fachleuten aus Marburg und Unterstützung von zwei Mitarbeitern der Kinder- und Jugendarbeit instandgesetzt.

Super Einsatz

„Toll, dass die Skater mit eigenen Ideen und handwerklichem Geschick an der Reparatur mitgewirkt haben. Für diesen Einsatz sage ich herzlichen Dank“, erklärte Stadtrat Bernhard Köppler.

Die Skatebahn ist wieder repariert.
Jugendliche bei der Reparatur der Skateanlage. Foto: Stadt Hofheim_R. Mohabat

Die mobile Skateanlage kann nun wieder durch den städtischen Bauhof aufgestellt werden. Folgende Einsatzorte sind geplant: 19. Juni bis 19. Juli in Lorsbach, Hainerweg neben dem Spielplatz; 19. Juli bis 1. September in Langenhain auf dem Festplatz am Ende der Sportplatzstraße; 1. September bis 15. Oktober in Wallau auf dem Festplatz (falls die Wallauer Kerb stattfindet, erst vom 15. September bis 15. Oktober). In den anderen Stadtteilen stehen leider keine geeigneten Flächen zur Verfügung.

Fachgerechte Instandsetzung

Die Anlage war im Rahmen eines Beteiligungsprojekts vor 15 Jahren entstanden, daher aufgrund ihres Alters reparaturbedürftig und nicht mehr nutzbar. Mit dem Expertenwissen der engagierten Skater aus Lorsbach wurden alle Elemente wie half pipe, table und rail überprüft, teilweise erneuert und neu ausgerichtet. Der Table (großes Element der Anlage) wurde erneuert und die Zusammensetzung der Rampen wurde geändert. Es wurde gesägt, geschliffen und gebohrt. Wichtig war den Skatern vor allem, dass die Kanten nicht mehr stören und eine neue Welle gebaut werden konnte. Damit die Corona-Regeln eingehalten werden konnten, waren die Skater in zwei Schichten zu zweit oder dritt mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz am Werk. red

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