21. November 2022

Neues aus dem Wallauer Ortsbeirat

Bericht

In der 11. Sitzung des Wallauer Ortsbeirats am Dienstag, 8. November 2022 standen wichtige Themen auf der Tagesordnung. Ortsvorsteherin Anja Hauzel fehlte entschuldigt. Ihr Stellvertreter Oliver Vogt übernahm die Sitzungsleitung.

Zunächst berichtete Erster Stadtrat Wolfgang Exner über die durchgeführten Baumaßnahem am Wickerbach in der Gemarkung. Für den Schutz vor Hoch- und Niedrigwasser Baumaßnahmen in Höhe von 100.000 Euro realisiert. Die Maßnahmen wurden zum Teil vom Land Hessen gefördert. Darüber hinaus wurden die Uferbereiche in der Niedrigwasserphase des Sommers gereinigt und beschnitten.

Wallauer Spange

Die Planungen zur Wallauer Spange laufen laut Exner auf Hochtouren. Neue Ergebnisse werden vermutlich in der ersten Hälfte 2023 vorgestellt. Im Rahmen der Vorstellung des Entwicklungsplans für Kindertagesbetreuung, stellte Exner eine ausreichende Versorgung in Wallau fest. Einer bei Bedarf möglichen Erweiterung der Kita „Kits Wallau“, hat die Hofheimer Wohnungsbau Gesellschaft, als Eigentümerin des Gebäudes, die Genehmigung erteilt das Gebäude baulich anzupassen.

Keine Gebührenerhöhung für 2023

Bürgermeister Christian Vogt stellte den kommenden Haushaltsplan der Stadt Hofheim in Bezug auf den Ortsteil Wallau vor. Die gute Nachricht: Für 2023 sind keine Gebührenerhöhungen geplant. Trotzdem wird es keine Netto-Neuverschuldung der Stadt geben. Eine Gebührenanpassung im Rahmen der Kostensteigerung ist in 2024 möglich. Hier einige der geplanten Ausgaben für 2023:

•           5,3 Millionen für Straßenausbau und -reparaturmaßnahmen

•           3.135 Euro Budget für die Ortsbeiräte

Von den 6 geplanten E-Ladesäulen in Hofheim wird keine in Wallau installiert, da auf dem IKEA-Gelände Ladesäulen zur Verfügung stehen.

Auch beim Thema „Bebauung Gelände alte Ländcheshalle“ geht es voran. Für die Veräußerung und Bebauung des Geländes ist ein Investorenwettbewerb geplant. Die Außenanlage der alten Ländcheshalle wurde in der 38./39. Kalnederwoche durchgeführt.

Nahversorgung gesichert

Eine Anfrage der GRÜNEN zu einem Nahversorgungskonzept für Wallau beantwortete Erster Stadtrat abschlägig, da Wallau im Gesamtkonzept aus 2009, angepasst 2015 aufgeht. Eine Fördermöglichkeit für die Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften sieht Exner nicht. Laut Magistrat ist für den Ortsteil Wallau keine Versorgungslücke zu erkennen. ALDI, Lidl und Nahkauf decken den Bedarf ausreichend ab. Ebenfalls von den GRÜNEN wurde ein Antrag zum Thema Lärmschutz eingereicht. Sie baten um die Veranlassung einer Lärmmessung im Bereich der BAB A3 auf beiden Fahrbahnseiten, um im Anschluss die Ergebnisse mit den bisherigen Messungen zu vergleichen. Anlass waren Beschwerden von Anliegern.

Die Fraktion der SPD bat um die Überprüfung der Bestuhlung im Rathaus, die erhebliche Verschmutzungen aufweise. In der anschließenden Bürgerfragestunde beklagte sich eine Bürgerin, dass die Öffentlichkeit nicht zur offiziellen Einweihung der neuen Ländcheshalle geladen war. Eine Begründung für diese Entscheidung konnte Erster Stadtrat Exner nicht geben.

Alle Anträge der Fraktionen für die Ortsbeiratssitzungen finden Sie im Original im Sitzungskalender der Stadt Hofheim.

Die nächste Wallauer Ortsbeiratssitzung findet voraussichtlich am Donnerstag, 26. Januar 2023, um 19.00 Uhr, im alten Rathaus in Wallau statt. psn

One thought on “Neues aus dem Wallauer Ortsbeirat

  1. Lieber Herr Exner, das die Kinderbetreuung in Wallau den Bedarf deckt, ist eher Phantasie als Realität. Für unsere Tochter haben wir vergeblich in Wallau einen Krippenplatz gesucht und sind dann in Wiesbaden fündig geworden. Für den Kita-Platz wurde uns schon gesagt, dass wir mit einer 2-3monatigen Lücke zwischen Krippen und Kita-Platz rechnen müssen. Fragt man auf dem Spielplatz mal nach, so hört man von vielen Eltern das die Krippenplätze nicht ausreichen und einige Eltern ihre Kinder deshalb in Krippe in Wiesbaden geben oder zu Tagesmüttern die allerdings den Bedarf meist nicht abdecken und das trotz hohen Kosten. Vielleicht entsteht der Eindruck, dass der Bedarf ausreicht, da sich Eltern selten beschwert oder gar geklagt wird. Dies liegt aber wohl eher daran, dass bei Krippenbesichtigung offen kommuniziert wir, dass bei Einfordern eines Platzes ein Krippenplatz am anderen Ende von Hofheim vergeben wird und das das Kind dann wahrscheinlich dort bleiben muss bis zum Schuleintritt. Das nur zur Betreuungssituation, dass in Hofheim mit die höchsten Betreuungsgebühren für U3 Kinder anfallen, sollte ja bekannt sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert