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Wallauer Vorschulkinder auf Entdeckungstour in der Natur

Waldwoche stärkt die Gemeinschaft

Den Wald erleben konnten die Vorschulkinder der Kita Regenbogen.
Oh, wie ist es im Wald so schön! Das finden auch die Vorschulkinder der Kita Regenbogen und lieferten sich eine zünftige Blätterschlacht. Foto: privat

Waldwoche stärkt die Gemeinschaft

Sammeln, schnitzen und gemeinsam bauen – für 21 neue Vorschulkinder der Evangelischen Kita Regenbogen in Wallau wurde die Natur zum Erlebnisraum. Bei spätsommerlichem Wetter verbrachte die Gruppe vier abwechslungsreiche Tage im Wald bei Diedenbergen und in der näheren Umgebung. Begleitet wurden die Kinder von zwei pädagogischen Mitarbeitenden der Kita und einer Erzieherin des Evangelischen Dekanats Wiesbaden.

Waldmännchen und ein Sofa aus Ästen

Die Kinder erkundeten Pflanzen und Tiere, entdeckten einen großen Walnussbaum und sammelten Eicheln, Walnüsse, Bucheckern und Kastanien. Auch verschiedene Insekten ließen sich aus der Nähe beobachten.

Unter fachkundiger Anleitung übten die Vorschulkinder den Umgang mit Taschenmessern und Säge. Aus abgesägten Ästen entstanden kleine „Waldmännchen“, denen Moos, dünne Zweige und Eicheln Haare, Nasen und Arme verliehen. Beim Bau eines „Waldsofas“ aus Ästen, Zweigen und Moos packten alle gemeinsam an.

Blätterkunst statt Busfahrt

Am letzten Tag musste die Gruppe umplanen. Ein Stau auf der Autobahn beeinträchtigte den Busverkehr, deshalb verlegte das Team den Ausflug kurzerhand ins nahegelegene Feld. Dort legten die Kinder aus bunten Blättern ein großes Herz und eine Blätterschnecke.

Geschick und Bewegung waren bei Spielen mit gespannten Seilen gefragt. Kreativ wurde es auch beim Malen mit selbst angerührter Farbe aus Erde und Kleister. Die fertigen Bilder präsentierten die Kinder anschließend in einer kleinen Galerie an einer Wäscheleine.

Neben den angeleiteten Angeboten blieb Zeit für freies Spiel. Gemeinsame Aufgaben und kooperative Spiele stärkten das Miteinander der neuen Vorschulgruppe. Die Kita möchte die Waldwoche im kommenden Jahr wiederholen. red

Hofheim und seine Vororte versanken im Schnee

Aus dem Rathaus

Es gab vile zu tun für die Wehren in Hofheim.
Unermüdlich waren die Einsatzkräfte der Freiwillegn Wehren in Hofheim am Montagabend auf den verschneiten Straßen und Wegen in Hofheim Unzterwegs. Foto: Stadt Hofheim

Aufgrund des Wintereinbruchs kam es im Stadtgebiet Hofheim am Montagabend und im Laufe der Nacht zu Dienstag zu rund 70 Unwettereinsätzen der Hofheimer Feuerwehren. Aktuell sind der Stadtwald und alle Friedhöfe vorerst bis Ende der Woche gesperrt. Dort drohen weiterhin Bäume umzustürzen und Äste unter der Schneelast abzubrechen. Auch der Sportpark Heide ist geschlossen.

Von Sperrungen waren vor allem die Landstraßen von und nach Hofheim-Langenhain betroffen. Diese konnten im Laufe des Dienstags wieder freigegeben werden. In Hofheim-Lorsbach war am Montagabend ein Zug der Deutschen Bahn an der Weiterfahrt gehindert. Fahrgäste wurden von der Feuerwehr Hofheim-Lorsbach zunächst an das Gerätehaus verbracht und anschließend an Orte mit weiteren Anschlussmöglichkeiten gefahren.

Die Kreisstadt bittet um Verständnis, dass es bei den Räumarbeiten an der ein oder anderen Stelle aufgrund des massiven Schneefalls zu Verzögerungen gekommen ist. Umgestürzte Bäume haben die Anfahrt teilweise stark beeinträchtigt. Feuerwehren und städtischer Bauhof waren im Dauereinsatz.  An dieser Stelle dankt sie allen Freiwilligen Feuerwehren sowie allen weiteren eingesetzten Kräften für die unermüdliche Arbeit in dieser Ausnahmesituation. red

Geheimes Waldleben entdecken

Kreis lädt zum Erkunden von Bodenmikroben ein

Auf spielerisch-kreative Weise können Familien mit Kindern bei einem Ausflug am Samstag, 22. Juli, das Leben der Waldmikroben erforschen.

Der Main-Taunus-Kreis lädt dazu mit der Wissenschaftlerin und Künstlerin Dr. Mona Schreiber ein. Teilnehmen können Familien mit Kindern ab sieben Jahren. „Wir gehen mit diesem Angebot neue Wege der Umweltbildung und verbinden Wissensvermittlung mit künstlerischer Gestaltung und sinnlichem Naturerlebnis“, fasst Kulturdezernent Axel Fink zusammen.

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