14. Dezember 2021

Auch die Landeshauptstadt setzt auf die „Bändchenlösung“

Einzelhandel und Gastronomie

Wer in den letzten Tagen zum Shoppen unterwegs war, hat es schon bemerkt. Einfach in die Läden rein und raus bummeln ist aktuell nicht möglich. Alle Geschäfte, deren Angebot nicht für den täglichen Bedarf gedacht sind (Lebensmittel etc.) müssen den Status der Kundinnen und Kunden überprüfen. Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene mit digitaler Bescheinigung und gültigem Lichtbildausweis.

Deshalb startet am Mittwoch, 15. Dezember, auch die Landeshauptstadt Wiesbaden mit der sogenannten „Bändchenlösung“ für den Einzelhandel und die Gastronomie.

Wer dann an den Eingängen des Sternschnuppen- oder Kindersternschnuppenmarktes auf dem Schlossplatz beziehungsweise Luisenplatzes seinen Impf- oder Genesenen-Status erfolgreich nachgewiesen hat, kann ein Bändchen erhalten. Der Nachweis ist allerdings nur mit einem Impf- oder Genesenen-Zertifikat möglich. Das Bändchen kann anschließend für den Einlass in die Geschäfte und gastronomische Betriebe vorgezeigt werden.

Bequeme Lösung

Die Bändchen sind ein freiwilliges Angebot. Neben den Bändchen ist im Einzelhandel und der Gastronomie auch weiterhin die individuelle Ausweisung mit dem Impfpass oder dem Impf-Zertifikat in Verbindung mit einem amtlichen Ausweis möglich.

Erleichterung für Geschäftstreibende

Eine Abfrage des Referates für Wirtschaft und Beschäftigung im Wiesbadener Einzelhandel und bei Verbänden hatte ergeben, dass der Einzelhandel sich mehrheitlich eine solche Lösung wünscht. „Es wurde sehr deutlich, dass sich Handel und Gastronomie eine große Erleichterung davon versprechen. In den letzten Tagen hat man gesehen, dass die derzeitigen Kontrollen jedes Kunden in den einzelnen Geschäften zu erheblichem Aufwand führen. Das Vorzeigen eines Bändchens ist wesentlich schneller, als den Impfpass hervorzuholen oder den QR-Code zu zeigen. Wir hoffen sehr, dass sich dadurch die Warteschlangen vor Ladentüren verringern und die schwierige Situation für Handel und Gastronomie einfacher wird“, sagt Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz. red

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