14. Dezember 2021

Ein bisschen was ging doch noch – Waller Wespe mit gemischter Jahresbilanz

Rückblick

VIele Stiche konnten die Waller Wespe 2021 nicht setzten.
DIe Narren der Waller Wespe e.V. ziehen für 2021 eine gemischte Bilanz. Foto: Logo Waller Wespe

Wieder geht ein Jahr zu Ende. Ein weiteres Jahr, in dem ein kleines Virus unser aller Leben fest im Griff hat und unseren Alltag zu einem Großteil bestimmt. Viele Einschränkungen und Entbehrungen mussten und müssen hingenommen werden, manch einer war oder ist erkrankt, andere leider sogar schwer. Aber es gab auch Lichtblicke in diesem Jahr. Endlich stehen Impfstoffe zur Verfügung, und im Frühjahr sanken die Coronazahlen deutlich. Man durfte sich wieder treffen. Erste Veranstaltungen waren möglich.

Die Narrenzunft Waller Wespe e.V. nutzte die Verschnaufpause zunächst, um die aus dem letzten Jahr überfällige Jahreshauptversammlung nachzuholen. Ein neuer Vorstand wurde gewählt, der dann rasch Ideen und Hygienekonzepte für Veranstaltungen und Feste entwickelte. So war es kurzfristig möglich, den vereinseigenen Schankwagen als „Bierstand on Tou“r zu präsentieren. Zweimal machte er im Früh- und Spätsommer vor der Ländcheshalle halt. Die Wespen schenkten Bierspezialitäten verschiedener Regionen Deutschlands aus und boten Bratwurst vom Grill an. Sie nahmen aber auch die Gelegenheit wahr, andere Vereine zu unterstützen, indem sie beispielsweise die auf dem Recepturhof stattfindenden Weinstände besuchten. Eine willkommene Abwechslung nach langer Corona-Zwangspause.

Noch lang nicht alles wie geplant

In der Folge plante man das allseits beliebte Oktoberfest in einer Light- und Open-Air-Version. Leider waren die Hygieneauflagen zu hoch, als dass sie für den Verein umsetzbar waren. So musste das Fest abgesagt werden und fand nur in sehr kleinem, coronakonformem Rahmen vereinsintern statt.

Als die Wespen erfuhren, dass auch in diesem Jahr kein Weihnachtsmarkt in Wallau stattfinden würde, zögerten sie nicht lange und entwickelten erneut ein Konzept für die Durchführung eines Glühweinfestes auf dem Recepturhof. Kurz bevor dieses am ersten Adventssamstag stattfinden sollte, sah sich die Vereinsmitglieder den massiv steigenden Coronazahlen gegenüber und entschied, das Fest zum Wohle aller abzusagen. Die Gesundheit der Gäste und Vereinsmitglieder hat in jedem Falle Vorrang.

Auch 2022 keine Saalfastnacht

Auf der letzten Vorstandssitzung dieses Jahres sah man sich unter diesen Umständen auch gezwungen, die bereits geplante Fremdensitzung im Februar 2022 abzusagen. Dies ist dem Verein besonders schwergefallen, hoffte man doch bis zuletzt, im nächsten Jahr zumindest eine der vielen Faschingsveranstaltungen durchführen zu können. Die Wespen behalten sich jedoch vor, der aktuellen Lage entsprechend, kurzfristig eine geeignete Alternative anzubieten.

Gemeinsam durchhalten

Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern für stets engagierte Hilfe bei Vorbereitung und Durchführung der Feste, aber auch für so manch finanzielle Unterstützung sowie für Zusammenhalt und Durchhalten aller Vereinsmitglieder in diesen schwierigen Zeiten.

Die Waller Wespen wünschen allen Bewohnern im Ländchen eine besinnliche Weihnachtszeit und ganz besonders einen gesunden Start ins neue Jahr, in der Hoffnung auf ein wenig mehr Normalität und ein baldiges Wiedersehen, möglichst ohne große Einschränkungen. Heike Schmidt

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