28. Mai 2026

Für Leseratten & Bücherwürmer

Literaturempfehlungen von Wallau Online

Zwischen großen Gefühlen, historischen Umbrüchen und mutigen Frauenfiguren entführt die neue Roman-Auswahl von Wallau Online diesmal in bewegte Zeiten voller Hoffnung, Geheimnisse und Neuanfänge. In „Helena. Das Schicksal der Todesschwestern“ erzählt Iny Lorentz von einer Frau im Schatten von Angst und Verfolgung, während „Maggi. Der Traum einer neuen Ära“ den Aufbruch in eine moderne Zukunft begleitet. Mit „Ruf der Wellen“ nimmt Anna Jesse die Leser mit an die raue Küste, wo Vergangenheit und Sehnsucht aufeinandertreffen. Drei historische Romane, die Fernweh, Spannung und Emotionen versprechen.

Helena – Das Schicksal der Todesschwestern

Griechenland, 19. Jahrhundert: Eine Gruppe kriegerischer Amazonen. Ihre furchtlose Anführerin. Und eine Tochter, die auf der Suche nach ihren Wurzeln alles aufgibt.
1823: Jahrelang glaubte Lene, ihre Mutter wäre gestorben. Nach einem Streit mit dem Vater erfährt sie jedoch, dass ihre Mutter den grausamen Mann verlassen und in Griechenland ein neues Leben begonnen hat. Ihre geliebte Tochter durfte sie nie wieder sehen. Lene fühlt sich vom Vater verraten und versteht endlich, warum der Unabhängigkeitskampf der Griechen ihr so am Herzen liegt. Um zu ihrer Mutter zu kommen, reißt Lene von zu Hause aus und macht sich als junger Mann verkleidet auf den Weg. Dabei schließt sie sich einer Gruppe an, die auf der Seite der Griechen kämpfen möchte. Am Ziel angekommen, warten auf Lene nicht nur eine unverhoffte Liebe und die langersehnte Mutter, sondern auch ein Krieg, in dem sie all ihren Mut an Seite der Amazonen ihrer Mutter beweisen muss.

Maggi. Der Traum einer neuen Ära – Mia Milberg

Frauenfeld, Schweiz, 19. Jahrhundert.
Julius Maggi wächst in der Getreide-Mühle seines Vaters auf, doch er spürt früh, dass ihn mehr antreibt als die tägliche Arbeit. Während die Welt um ihn herum im Wandel ist, ringt er mit der Frage, ob er nur ein Erbe verwalten oder seine eigene Vision erschaffen will.
Gemeinsam mit seinem Halbbruder Eugen baut er die Hammer-Mühle in Kemptthal zu einer florierenden Firma aus – doch sein innerer Drang nach mehr lässt ihn nicht los. Zwischen alten Strukturen, familiären Bindungen und der Suche nach Bedeutung steht Julius vor einer Entscheidung, die sein Leben verändern wird.

Ruf der Wellen – Anna Jesse

Borkum, 1855: Eng aneinandergedrückt sitzen sie zum Schutz vor dem tosenden Sturm im dunklen Kirchturm, dem einzigen hohen Gebäude: Grete, ihre drei Kleinen und all die anderen Frauen und Kinder der Insel. Ihre Männer sind draußen und trotzen den anrollenden Wellen, um das Wenige, das sie haben, zu retten. Als der Damm bricht, weiß Grete, dass sie den Mut nicht verlieren darf. 150 Jahre später kommt die Geologin Helen nach Borkum, um ihre Doktorarbeit über die Wanderbewegungen der ostfriesischen Inseln zu schreiben. In ihren Augen ist die Natur schön und faszinierend. Erst als sie Carl kennenlernt, dessen Familie hier seit Jahrhunderten lebt, beginnt Helen zu verstehen, was es wirklich bedeutet, auf einer Insel zu leben.

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